Toben auf dem Schulhof
„In der Pause sollen sich die Schüler regenerieren, um für die nächste Unterrichtsstunde fit zu sein“, so DAK-Experte und Diplom-Sportlehrer Uwe Dresel. „Bewegung und frische Luft verbessert die Fitness.“ Und was viele nicht wissen: Die Schüler werden ausgeglichener, lernen danach konzentrierter“.
Typische Schulhofspiele eignen sich deshalb bestens, um neue Energie zu tanken. Viele Kids zücken in der großen Pause allerdings lieber ihren Gameboy. In der nächsten Stunde sind sie dann unkonzentriert und zappelig. „Wichtig ist deshalb, dass Lehrer die Pausen für die Schüler attraktiv machen und die Schüler ermuntern, sich richtig auszutoben“, so der DAK-Experte. „Alle Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, den die Lehrer fördern sollten.“ Es kommt nur darauf an, dass für ausreichende und spannende Möglichkeiten gesorgt ist.
Ohne großen Aufwand lassen sich beispielsweise Hüpffelder auf dem Schulhof aufmalen, Springseile, Gummitwist und Softbälle bereitstellen. Spaß macht das sogenannte Rope-Skipping. Das ist eine moderne Form des Seilspringens mit speziellen Kunststoffseilen. Tischtennisplatten, Fußball- und Basketballkörbe sprechen insbesondere die älteren Schüler an.
Coole Kids können dann eine lockere Runde Streetball spielen. Bei dieser Variation des Schulhofklassikers Basketball spielen beide Mannschaften auf einen Korb. „Ideal wäre, wenn eine Lehrkraft zumindest für einen Teil der Pause Bewegungsspiele anregt“, so Uwe Dresel.


