In der repräsentativen Umfrage gab jeder vierte Befragte an, dass seine Ferien besser waren als im Vorjahr. Nur sieben Prozent haben sich schlechter erholt. Mit 93 Prozent gab die deutliche Mehrheit der Sommerurlauber an, sich in den vergangenen Wochen „sehr gut“ (49 Prozent) oder „gut“ (44 Prozent) erholt zu haben.
Gerade für junge Erwachsene scheint eine Auszeit vom Alltag besonders wichtig zu sein: 36 Prozent dieser Altersgruppe hat ihr Urlaub besser gefallen als 2008. 60 Prozent von ihnen gab an, sich in den Ferien „sehr gut“ erholt zu haben. Das ist im Vergleich zu anderen Altersgruppen ein Spitzenwert. „Gerade die jungen Menschen sind von der Krise betroffen und stehen stark unter Druck“, so Diplom-Psychologe Frank Meiners. „Für sie ist es extrem wichtig, sich im Urlaub zu erholen, um für das stressige Alltagsleben wieder fit zu sein.“
Anders sieht es dagegen bei den über 60-Jährigen aus: Von ihnen gaben nur 15 Prozent an, dass ihnen der Sommerurlaub besser gefallen hat als im Vorjahr. 38 Prozent der Älteren fühlten sich „sehr gut“ erholt. „Das Ergebnis trägt der Tatsache Rechnung, dass viele Menschen ab 60 Jahren bereits aus dem Beruf ausgeschieden sind oder in Alters-Teilzeit arbeiten“, so DAK-Experte Frank Meiners. „Sie sind insgesamt weniger „urlaubsreif“ und empfinden deshalb die Erholung auch anders.“
Insgesamt sind 43 Prozent der Deutschen in diesem Sommer in den Urlaub gefahren, 12 Prozent planen noch eine Reise. 44 Prozent sind dagegen nicht in die Ferien gefahren.


