Nach Auskunft des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen haben zehn Prozent aller Autofahrer nachts und bei Dämmerung eine stark eingeschränkte Sehleistung. Die sogenannte Nachblindheit ist unter älteren Autofahrern besonders verbreitet. Denn der „Durchblick“ in der Dunkelheit lässt etwa ab dem 55. Lebensjahr nach. So erreicht nur rund ein Drittel der über 60-Jährigen ein gutes Nachtsehvermögen. Ebenso düster sieht es bei der Blendungsempfindlichkeit aus, die bereits ab dem 45. Lebensjahr schnell zunimmt und nur noch bei 33 Prozent der Mittfünfziger als normal zu bezeichnen ist.
Dieser Mangel an Sehfähigkeit führt zu einem erhöhten Unfallrisiko auf unseren Straßen. Das Nachsehvermögen sollte deshalb regelmäßig beim Augenarzt oder Optiker überprüft werden. Auch die jüngeren Autorfahrer sollten diese Überprüfung von Zeit zu Zeit vornehmen lassen. Denn bei fast 15 Prozent der 18-Jährigen ist die Sehkraft bereits geschwächt.
Quelle: Globus-Press


