Das Skelett des Menschen lässt sich in das Schädelskelett, das Rumpfskelett und das Gliedmaßenskelett einteilen. Das Rumpfskelett besteht aus Wirbelsäule und Brustkorb. Die Wirbelsäule ist doppel-s-förmig gebogen. Der Brustkorb wird aus 12 Paar Rippen, dem Brustbein und den Brustwirbeln gebildet. Die beiden unteren Rippenpaare enden frei und sind nicht mit dem Brustkorb verbunden.
Der bewegliche Schultergürtel wird von den Schulterblättern und den beiden Schlüsselbeinen, die mit dem Rumpfskelett verbunden sind, gebildet. Der Oberarmknochen ist über das bewegliche Schultergelenk mit dem Schulterblatt verbunden. Die Unterarmknochen werden durch Elle und Speiche gebildet. Das obere Ende der Elle trägt die Gelenkpfanne zum Ellbogengelenk. Elle und Speiche sind durch ein weiteres Gelenk oben und durch eine Membran längs miteinander verbunden. Dadurch wird eine hohe Bewegungsvielfalt im Unterarm und an den Händen möglich. Der Beckengürtel wird aus Kreuzbein, Steißbein, Darmbein und Sitzbein gebildet. Der Oberschenkelknochen ist mit einem Kugelgelenk mit dem Sitzbein verbunden. Das Kniegelenk ist ein Scharniergelenk zwischen Oberschenkelknochen und dem Schienbein. Die Kniescheibe ist ein frei sitzender Knochen in der Sehne des Oberschenkelmuskels. Schienbein und Wadenbein sind auf der ganzen Länge mit einer Membran verbunden und bilden das Skelett des Unterschenkels.
Im Gegensatz zu den Säugetieren ist das Rumpfskelett beim Menschen aufgerichtet. Die Wirbelsäule ist doppel-s-förmig gebogen und federt den aufrecht gehenden Menschen gegen Stöße ab. Das Skelett stellt die wichtigste Grundlage für das Laufen, Springen und die gesamte Fortbewegung auf zwei Füßen dar. Außerdem schützt es die inneren Organe wie Herz und Lunge vor äußeren Einwirkungen.
Osteoporose, Paget-Krankheit (ungewöhnlicher Wachstum der Knochen), Knochentumore, Arthrose, Knochenbrüche