Mit Homöopathie alt werden und jung bleiben
Alt zu sein oder zu werden gilt an sich schon fast als Makel in unserer Gesellschaft. Die äußeren Anzeichen werden versucht mit kosmetischen Präparaten in den Griff zu bekommen. Anti-aging heißt das Schlagwort – quasi im Verborgenen tickt die biologische Uhr. Das Altwerden aufzuhalten gehört wohl zu einem der nicht zu erfüllenden Wünschen der Menschheit.
In der Regel aber ist es möglich, sich durch geistige und körperliche Aktivitäten und einem gesunden Lebensstil bis ins fortgeschrittene Alter fit zu halten. Doch dem sind natürliche Grenzen gesetzt – bei dem einen eher, bei dem anderen später.
Doch spätestens ab Mitte 80 schreitet der körperliche und geistige Abbau unausweichlich voran, chronische Leiden nehmen zu. Krankheiten, die es nur im Alter gibt, gibt es nicht. Aber bei vielen Erkrankungen steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit, an ihnen zu erkranken. Der biologische Vorgang des Alterns bringt es mit sich, dass vor allem das Nerven- und Gefäßsystem und der Bewegungsapparat nicht mehr so leistungsfähig sind und die Sinnesorgane immer weniger Eindrücke von außen aufnehmen.
Viele alte Menschen leiden an Durchblutungsstörungen, Schwindel und Zittern, Erkrankungen des Herzens oder auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus. Krankheiten, die sich oft über einen langen Zeitraum entwickeln und dann plötzlich in Erscheinung treten. Außerdem nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab, Dinge werden vergessen. Der natürliche Verschleiß, etwa der Gelenke, ist nicht nur schmerzhaft, er schränkt vor allem auch die Mobilität ein. Im wahrsten Sinne des Wortes kommen alte Menschen häufig einfach nicht mehr mit. Sie fühlen sich ausgegrenz und isoliert, dies führt nicht selten zu Depressionen oder anderen psychischen Problemen.
Mit Hilfe der Homöopathie lassen sich auch die meisten Erkrankungen im Alter gut behandeln. Da es sich jedoch häufig um chronische Erkrankungen handelt, kann die Therapie nicht in der Selbstmedikation erfolgen. Eine homöopathische Erstanamnese, in der alle individuellen Symptome und Eigenheiten des Patienten vom Arzt erforscht werden, ist notwendig, um die passende Arznei zu finden. So lassen sich erstaunliche Besserungen herbeiführen.
Allerdings muss auch ein Blick auf die allgemeinen Lebensumstände des Erkrankten geworfen werden. Denn die Arznei kann nur dann helfen, wenn krank machende Gewohnheiten, wie zu fettes Essen oder zu wenig Bewegung, eingestellt werden. Wer sich zu wenig bewegt, sollte in Maßen mit längeren Spaziergängen, regelmäßiger Gymnastik oder Schwimmen beginnen.
Es ist nie zu spät, mit der Homöopathie anzufangen
Alte Menschen, deren Hände zittrig und die nicht mehr so sicher auf den Beinen sind, verletzen sich oft in den eigenen vier Wänden – Schnittwunden, Verbrennungen oder Prellungen sind häufig die Folgen. Bei einem Sturz allerdings sind auch die Knochen gefährdet. Wenn ein Bluterguss auftritt, der Schmerz in kurzer Zeit nicht nachlässt oder gar die Bewegung eingeschränkt ist, muss eine ärztliche Untersuchung stattfinden. Knochenbrüche sind im Alter nicht selten; nur eine Röntgenuntersuchung kann die Lage klären. Kleinere Verletzungen, aber auch akute Erkrankungen, und die Folgen von Schock und Schreck oder die einer Operation können gut selbst homöopathisch behandelt werden.
Aber es sollte nie auf eigene Faust therapiert werden, wenn man sich gleichzeitig wegen einer chronischen Erkrankung in homöopathischer Behandlung befindet. Dann muss zuvor die homöopathische Ärztin, der homöopathische Arzt informiert werden.
Quelle:
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
www.welt-der-Homoeopathie.de


