Das menschliche Haar besteht aus dem Haarschaft, der Haarwurzel und der Haarzwiebel. Der Haarschaft ragt aus der Haut heraus. Die Haarwurzel ist in der Haut verankert. Sie endet mit einer knollenartigen Verdickung, der Haarzwiebel. Die Haarzwiebel ist an der Haarpapille der Haut befestigt, die aus Bindegewebe besteht.
Dadurch erhält das Haar Halt. Am Haar angeschlossen ist eine Talgdrüse, die das Haar einfettet. Zusätzlich wird jedes einzelne Haar von einem Muskel umfasst.
Es schützt den Körper vor äußeren Belastungen und vor Kälte. Allerdings ist diese Funktion heute nicht mehr so wichtig. Die Kopfhaare sind aber immer noch wichtig. Sie schützen vor zu starker Sonnenbestrahlung. Die Haare an den Augen, die Brauen und Wimpern, bieten Schutz vor dem Eindringen von Fremdkörpern. Das gleiche gilt für die Haare in der Nase. Sie sollen das Einatmen von Schmutz und kleinen Insekten verhindern. Neben diesen physiologischen Funktionen haben Haare heute aber vor allem eine ästhetische und modische Funktion.
Furunkel und Karbunkel, Entzündungen der Haarwurzelscheiden, Haarausfall, Überbehaarung, Läuse, strapaziertes-, trockenes-, feines oder dünnes Haar, Schuppen