Siebenundzwanzig Knochen bilden die gesamte Hand. Die Handwurzel besteht aus acht von ihnen: Kahnbein, Mondbein, Erbsenbein, Kopfbein, großes und kleines Vieleckbein, Hakenbein und Dreieckbein. An diese Knochen, die zusammen ein kleines Gewölbe bilden, sind wiederum über Gelenke die fünf Mittelhandknochen angeschlossen. Jeder der Finger mit Ausnahme des Daumens besteht aus drei Knochen. Der nur zweigliedrige Daumen ist durch ein Sattelgelenk mit dem Handwurzelknochen verbunden.
Eine Gruppe von Muskeln, die Flexoren, liegen an der Rückseite des Unterarms. Wenn sie sich anspannen ballen sie die Finger zur Faust. Dazu wird die Kraft der Muskeln mit sehr langen Sehnen, die auf der Innenseite der Hand verlaufen, an die Finger übertragen. Sie werden durch die Bänder an den Gelenken umgelenkt und unterstüzt.
Auch durch das Sattelgelenk des Daumes, das mit dem Handwurzelknochen verbunden ist, kann sich der Daumen den anderen Fingern gegenüberstellen. Die Hand kann dadurch größere Gegenstände kraftvoller umgreifen. Erst durch die Verlagerung der meisten Muskeln in den Unterarm mit Sehnenverlängerung in die Hand ist der Mensch in der Lage komplizierte Präzisionsgriffe auszuführen, die z.B. das Schreiben möglich machen.
Für eine sehr hohe haptische Sensibilität sorgen zahlreiche Rezeptoren besonders an den Fingerenden.
Arthrose, Bänderriss, Knochenbrüche, Rheuma, schnellender Finger, Sehnen-, Sehnenscheidenentzündung, Verstauchungen