Vom Bluthochdruck spricht man, wenn der obere Wert 140 mmHg und/oder der untere Wert 90 mmHg überschreiten.
Während Normalgewichtige nur in 8% einen erhöhten Blutdruck aufweisen, sind Übergewichtige bereits zu 16% und Adipöse zu 48% wesentlich häufiger davon betroffen. Bei Gewichtsreduktion und insbesondere bei Abnahme des im Bauch befindlichen Fettgewebes steht die Blutdrucksenkung im Verhältnis zum Gewichtsverlust. 10 kg Gewichtsabnahme reduziert den systolischen Blutdruck um ca. 15 mmHg und den diastolischen um ca. 10 mmHg.
Die Basis einer jeden Therapie des hohen Blutdrucks besteht somit in erster Linie in einer Gewichtsreduktion. Zudem sollten noch andere, nicht-medikamentöse Behandlungsformen, wie Salzreduktion, Alkoholverminderung, Entspannung und körperliche Aktivität in Erwägung gezogen werden.


