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AIDSAIDS

Was genau ist AIDS?

Hauptursache für AIDS gilt die Infektion mit HIV (Human Immune Deficiency Virus = menschliches Immundefekt-Virus).

1983/84 wurde das Virus HIV-1 entdeckt, wenig später HIV-2. Beide Virustypen und ihre Untergruppen (Subtypen) weisen spezielle Merkmale auf und kommen je nach Kontinent unterschiedlich häufig vor. Für alle gelten aber die gleichen Schutzmöglichkeiten.

Die Wissenschaft teilt die HIV-Infektion in verschiedene Stadien ein. Mit AIDS wird das Stadium bezeichnet, bei dem das Immunsystem stark beeinträchtigt ist und sich bestimmte Infektionskrankheiten und Tumoren entwickeln können. Der Verlauf einer HIV-Infektion unterliegt starken Schwankungen und lässt sich nur schwer als eine festgelegte Abfolge von Stadien beschreiben.



Infektion
Eine Infektion mit HIV kann zum einen durch den HIV-Antikörpertest (indirekte Methode), zum anderen durch den Virusnachweis (direkte Methode) festgestellt werden. Wie und wann sich eine HIV-Infektion zu einem Immundefekt entwickelt, hängt von zusätzlichen Umständen ab, die im Einzelnen noch nicht bekannt sind.


Leben
mit HIV ist nicht in einer "goldene Regel" fassbar. Jeder sollte seinen eigenen Weg im Umgang mit dem Virus finden und, wenn nötig, Hilfe in Anspruch nehmen. Hilfreich sind ein soziales Umfeld, das Rückhalt und Unterstützung gibt, sowie eine bedürfnisorientierte medizinische Versorgung und Pflege.


Chancen
Die HIV-Infektion ist noch nicht heilbar. Aber dank verbesserter Therapien hat sie heute einen viel günstigeren Verlauf. Das heißt, durch medizinische Behandlung bestehen gute Chancen, dass sich eine Immunschwäche zurückbildet oder ihr Auftreten sich viele Jahre hinauszögern lässt. Vieles spricht dafür, dass der medizinische Fortschritt zu einer immer höheren Lebenserwartung bei Menschen mit HIV führt. Dies heißt aber nicht, dass AIDS eine Krankheit ist, die man auf die leichte Schulter nehmen sollte.



Zu viele Jugendliche denken, dass dank der neuen Präparate AIDS eine Krankheit ist, mit der man leben kann.

Doch AIDS ist nach wie vor eine bedrohliche und meist tödlich verlaufende Krankheit.


AIDS steht auch immer wieder für unbegründete Ängste, für Diskriminierung und Ausgrenzung.

Leben mit AIDS?Erste Krankheitszeichen früh erkennbar

Wie stark sich HIV vermehrt und dadurch das Immunsystem schädigt, kann durch Blutuntersuchungen gemessen werden:

Die Viruslast gibt die Zahl der Viren pro Milliliter Blut an. Je höher die Viruslast, desto schneller wird das Immunsystem zerstört. Die Zahl der Helferzellen, gemessen pro Mikroliter Blut, gibt Auskunft über den Zustand des Immunsystems. Je weniger Helferzellen, desto ausgeprägter die Immunschwäche.

Inzwischen gibt es verschiedene Medikamente, die gegen HIV und gegen opportunistische Infektionen " zum Teil mit großem Erfolg " eingesetzt werden.



Die ersten Wochen
Bereits kurz nach der Ansteckung mit HIV beginnt das Virus, sich vorübergehend sehr stark zu vermehren. Bei den meisten Menschen treten in den ersten Wochen der Infektion grippeähnliche Symptome (Krankheitszeichen des "Primärinfekts") auf, die nach ein bis zwei Wochen wieder abklingen. Kaum einer bemerkt diese Symptome.

Bei allen Infizierten kommt es zu einer Abwehrreaktion, bei der Antikörper gebildet werden. Diese können in der Regel nach zwölf Wochen zuverlässig nachgewiesen werden.

Symptomfreie Phase
Die HIV-Infektion verläuft dann zunächst unauffällig, d.h., es treten keine Symptome auf. Diese Phase kann einige Monate oder viele Jahre andauern. Das Virus vermehrt sich jedoch weiter
und schädigt dadurch das Immunsystem.

Die Krankheitszeichen, die im Verlauf der HIV-Infektion auftreten können, sind im Einzelnen betrachtet unspezifisch, d.h., sie kommen auch bei vielen anderen Krankheiten vor. Ob ein Immundefekt vorliegt oder nicht, kann deshalb nur ein Arzt/eine Ärztin feststellen, der/die auf diesem Gebiet spezialisiert ist.


Symptome
Sie sind meist allgemeiner Art, z.B. lang andauernde Lymphknotenschwellungen an mehreren Stellen (unter den Achseln, in der Leistengegend), starker Nachtschweiß und lang anhaltende Durchfälle. Zur Abklärung der Symptome sollte in jedem Fall ein/e erfahrene/r Arzt/Ärztin aufgesucht werden.


Schwerer Immundefekt
Wenn die Zahl der Helferzellen unter 200 sinkt und infolgedessen bestimmte Krankheiten auftreten, spricht man nicht mehr von HIV, sondern von der ausgebrochenen Krankheit AIDS.

Zu den speziell vorkommenden Krankheiten zählen z.B. die Pneumocystis carinii Pneumonie (PcP), eine besondere Form der Lungenentzündung bei AIDS-Patienten und Immunsuprimierten, oder infektiöse Erkrankungen anderer Organe, z.B. der Speiseröhre mit dem Hefepilz Candida albicans. Des Weiteren kann es durch die Toxoplasmose (eine Kontaktinfektion) zu schweren Hirnschäden oder Blindheit kommen.

Auch Viren wie Herpes simplex oder Herpes zoster können zu schweren Erkrankungen führen. Die häufigsten Tumorerkrankungen im Zusammenhang mit AIDS sind durch Viren bedingte Krebsarten, z.B. das Kaposi-Sarkom oder der Gebärmutterhalskrebs sowie Lymphome (bösartige Tumore des Immunsystems).

Weil HIV die Blut-Hirn-Schranke überwindet, kann es auch die Zellen des Zentralnervensystems schädigen.

Im Verlauf der HIV-Infektion können daher auch Nervenentzündungen und Hirnleistungsstörungen auftreten, die meist langsam und unauffällig beginnen.

HelferzellenWie schwächt HIV das Immunsystem?

Die Helferzellen haben unter anderem die wichtige Funktion, andere Zellen des Immunsystems bei der Abwehr von Krankheitserregern zu steuern.

Wenn HIV in die Blutbahn gelangt, kommt es zu einer Abwehrreaktion. Die hierbei gebildeten Antikörper können aber nicht in infizierte Wirtszellen eindringen. Das ist einer der Gründe, weshalb die dort vorhandenen Viren nicht unschädlich gemacht werden. Eine geringe Anzahl der befallenen Helferzellen wird direkt durch das Virus zerstört. Weitere, vor allem indirekte Mechanismen können zu eingeschränkten und fehlgesteuerten Abwehrreaktionen führen und so die Zahl der Helferzellen stark verringern.

Je mehr die Zahl der Helferzellen abnimmt, desto weniger ist das Immunsystem
in der Lage, den Körper vor Krankheiten zu schützen.


Bei fortgeschrittener Abwehrschwäche kann es zu "opportunistischen Infektionen" (sie "nutzen" das geschwächte Immunsystem, um sich ungehindert zu vermehren), zu Allergien und zum Wachstum verschiedener Krebsarten kommen.

Auch ein geschwächtes Immunsystem kann noch gut mit vielen der weit verbreiteten
Krankheitserreger fertig werden.

Aids und HilfeDas immunity project e.V.

Viele Menschen sind mit dem Irrglauben behaftet, dass dank der neuen Kombinationstherapie AIDS nun heilbar sei.

Das Anliegen
Ziel ist es, dort Aufklärungsarbeit zu leisten, wo junge Leute eher bereit sind, ein so ernstes Thema anzunehmen. Daher werden in den Berliner Clubs Wohltätigkeitsveranstaltungen zu Gunsten verschiedener Aidsprojekte, organisiert.



Wir fördern
immunity-project e.V. ist ein Förderverein, der es sich zur Hauptaufgabe gemacht hat, verschiedene HIV- und AIDS-Projekte in Berlin (Subway) und in der Dritten Welt (Pasada/ Tansania) auf Dauer zu unterstützen.

Das Ziel dieser Projekte ist die psychische, soziale, medizinische und materielle Unterstützung von HIV- und AIDS-betroffenen Menschen. Des Weiteren soll unser Projekt dazu beitragen, das Thema AIDS und HIV im öffentlichen Bewusstsein wieder präsenter zu machen.



Künstler
Durch unsere Arbeit im Bereich HIV/AIDS haben wir auch einigen Künstlern den Anstoss gegeben, dieses Thema in ihren Arbeiten aufzugreifen. Die daraus entstandenen Werke werden zukünftig auf den Events präsentiert und zu einem späteren Zeitpunkt auch versteigert.



Spenden
Der Erlös unserer verschiedenen Events wird dann den von uns unterstützen Projekten Pasada/Tansania und Subway/Berlin zu Gute kommen.



immunitity project e.V. veranstaltet:
Dinner-Events: außergewöhnliche Locations, audiovisuelle Darbietung ...
Unify-Parties: angesagte Clubs, Djs, Liveact, Vjs, Prävention

Es wird nicht Geld in unnütze Bürokratie stecken, deshalb arbeiten alle immunity-project e.V.-Mitglieder ehrenamtlich.

Weitere Informationen, aktuelle Termine für Veranstaltungen und Hilfemöglichkeiten erhalten Sie bei:

Tom Weiker

Greifswalder Str. 212/213
10405 Berlin

Fon: (030) 44 31 72 09

Fax: (030) 44 31 72 09

E-Mail: unify@immunity-project.de

Web: www.immunity-project.de

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