Die Fortpflanzungsorgane sind die inneren und äußeren Geschlechtsorgane (Genitalien) und die Keimdrüsen. Die Hoden befinden sich im Hodensack (Scrotum) außerhalb des Körpers. Hinter den Hoden liegt der Nebenhoden. In seinem Röhrensystem wird der vom Hoden gebildete Samen gesammelt und gespeichert. Die inneren Genitalien, die Röhren des Nebenhoden, münden in den Samenleiter und dieser wiederum in die Harnröhre. Die Harnröhre, durch die neben dem Harn beim Orgasmus der Samen nach außen gelangt, endet in der Penisspitze.
Der Penisschaft beginnt am Beckenboden mit der Peniswurzel und endet an der Spitze mit der Eichel.
Der Penis enthält drei Schwellkörper, die sich bei sexueller Erregung infolge mechanischer oder psychischer Reize mit Blut füllen, wodurch der Penis größer und hart wird (Erektion). Das ist die Voraussetzung für das Einführen des männlichen Penis in die weibliche Scheide und damit für den fortpflanzungsrelevanten Geschlechtsakt, bei dem durch Ejakulation (Samenerguss) der männliche Samen über Samenleiter und Penis in die Vagina (Scheide) der Frau gelangt. Von hier schwimmt ein Teil der Spermien in den weiblichen Eileiter. Trifft er auf eine befruchtungsfähige Eizelle, kann eines der Spermien eindringen und eine Befruchtung hervorrufen. Die Entstehung neuen Lebens kann nun beginnen.
Gonorrhö (Tripper), Harnröhrenentzündung (Chlamydien), Hepatitis, Herpes simplex Typ 1 und Typ 2, HIV, Hodenkrebs, Prostataentzündung, Prostatakrebs, Weicher Schanker (Entzündungen der Lymphgefäße), Syphilis