Tipps und Ratschläge aus der Apotheke
Mein Name ist Petra Lorenz. Ich informiere Sie an dieser Stelle über viele interessante Gesundheitsthemen aus Apotheken-Sicht und würde mich freuen, wenn Sie mich hier öfter besuchen würden!
Alle Gesundheitsdienstleister Berlins: Ärzte, Zahnärzte, Therapeuten, Sport....
Vieles hiervon kann bereits helfen: Bewegung, Schwimmen, Laufen, Radfahren, Skilanglaufen, Wandern, Füße so oft wie möglich hochlagern, Übergewicht reduzieren, flache Schuhe tragen.
Alkohol und Nikotin meiden, Wechselbäder oder Wechselduschen der Beine mit kaltem Abschluss. Auch Wärmeeinwirkung (wie Sauna) und ausgiebiges Sonnenbaden sollte vermieden werden. Die Kleidung sollte locker sein und nicht in den Kniekehlen oder den Leisten einschneiden.
Funktion der Venen:
Die Venen transportieren das Blut zum Herzen zurück. Ventilklappen in den Venen verhindern, dass das Blut wieder zurückfließen kann. Außerdem unterstützt die "Muskelpumpe" den Rücktransport des Blutes; bei jeder Muskelbewegung wird ein Druck auf die Beinvenen ausgeübt, und so werden sie zusammengedrückt und geleert. Bei Belastung der Venen, z.B. bei Ausübung eines stehenden Berufes, sind die Venenwände der Belastung nicht mehr gewachsen und geben nach.
Durch die Erweiterung funktionieren die Venenklappen nicht mehr richtig und nur ein Teil des Blutes wird zurücktranportiert. Ein anderer Teil wird in oberflächliche Venen gedrückt, die sich dadurch ausdehnen. Es kommt zu Krampfadern (Varizen). In den Krampfadern ist der Blutfluss verlangsamt, das Blut staut sich, und es sammelt sich Wasser im umliegenden Gewebe. Besonders abends sind die Beine schwer und geschwollen, schmerzen, kribbeln oder jucken.
Im Laufe der Zeit nehmen die Venenwände Schaden und werden anfällig für Entzündungen. Bei fortgeschrittenen Krampfadern oder Venenentzündungen kann es zu Beingeschwüren oder zu einer Thrombose kommen. Beginnt ein Blutgerinnsel zu wandern, kann es zum lebensbedrohlichen Gefäßverschluss der Lunge (Lungenembolie) kommen.
Schmerzen oder langanhaltende Venenbeschwerden sind deshalb immer ein Fall für den Arzt.
Die Ursachen der Venenschwächen sind oft erblich bedingt. Die Entstehung von Venenleiden werden jedoch zusätzlich von Risikofaktoren begünstigt.
Diese Risikofaktoren lassen sich minimieren!
Ihre Apothekerin
Petra Lorenz
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Durch Sonnenbrand altert die Haut schneller und die Faltenbildung wird beschleunigt. Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko für einen späteren Hautkrebs. Die für das Auge unsichtbaren UV-Strahlen dringen tief in die Körperzellen ein, zerstören dort Zellstrukturen und schädigen das Erbmaterial. Schützen kann man sich mit guten Sonnenschutzmitteln. Auch durch Glas, z.B. Autoscheiben, und Textilien erreicht ein Teil der UV-Strahlen die Haut.
Welches Sonnenschutzmittel ist das richtige?
Ein Gel, wie es früher bei "Sonnenallergie" unbedingt empfohlen wurde, ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht mehr erforderlich. Man weiß heute, dass die UVA-Strahlen die "lichtbedingte Hautreaktion" hervorrufen, so dass Lichtschutzmittel, die einen ausreichend hohen UVA-Schutz aufweisen, diese Hautreaktion verhindern.
Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige?
Der Lichtschutzfaktor sagt aus, wie viel mal länger wir in der Sonne bleiben können als ohne Schutz. Hier ist der Hauttyp, die persönliche Empfindlichkeit gegen Sonne und der Ort der Bestrahlung mit ausschlaggebend. Prinzipiell gilt, je höher desto besser, d.h. desto länger ist man gegen die UV-Strahlen geschützt.
Der Schutz muss ca. 20 Minuten vor Beginn der Sonnenbestrahlung aufgetragen werden. Normalerweise reicht einmaliges Auftragen aus, nur nach intensivem Abtrocknen sollte man nachcremen. Man erreicht dadurch aber keine Verlängerung des Schutzes.
Wichtig ist auch der Sonnenschutz für die Lippen. Diese haben keinen Eigenschutz durch Bräunung wie unsere Haut. Durch UV-Strahlen wird bei Menschen, die gelegentlich unter Herpes leiden, der Ausbruch von Herpes simplex an den Lippen gefördert.
Inzwischen gibt es auch Sonnenschutz für die Haare als Spray. Hierbei handelt es sich allerdings um eine rein kosmetische Maßnahme.
Wir führen viele Sonnenschutzmittel von namenhaften Herstellern, die besonderen Wert auf hautfreundliche, gut verträgliche Produkte legen.
Fragen Sie uns – wir beraten Sie gern!
Ihre Apothekerin
Petra Lorenz
Foto: Fotolia/Monkey Business
Im Urlaub sind oft mehr und andere Medikamente gefragt als zu Hause.
Nicht fehlen dürfen Sonnen- und Insektenschutzmittel sowie ein kühlendes Gel gegen Juckreiz, Insektenstiche und Sonnenbrand.
Mittel gegen Verstopfung, Durchfall und Magenbeschwerden sind nötig, weil durch die fremde Ernährung Probleme auftreten können, die man sonst nicht kennt.
Nasentropfen sind nicht nur bei Erkältungen wichtig, sondern auch vor dem Fliegen (besonders bei Kleinkindern) empfehlenswert, damit keine Ohrenbeschwerden durch die Druckunterschiede auftreten.
Mitnehmen sollte man außerdem:
Bei langen Autofahrten und Flügen kann man Schwellungen und Stauungen in den Beinen durch Stützstrümpfe oder Stützkniestrümpfe vorbeugen und hochdosierte Rostkastanienprodukte verwenden. Besonders empfehlenswert sind diese in Verbindung mit kleinen Bewegungsübungen der Füße und Beine.
Wir stellen Ihnen gerne ein individuelle Reiseapotheke zusammen.
Fragen Sie uns – wir beraten Sie gern.
Einen erholsamen Urlaub wünscht Ihr Team aus der Wilhelm-Busch-Apotheke!
Foto: Power DesignThing GmbH Werbeagentur
Auslöser sind Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Getreide. Über die Atemwege gelangen sie in den Körper und lösen eine allergische Reaktion aus. Symptome sind zu Beginn Jucken und Rötung der Augen sowie Kribbeln in der Nase. Dann schwellen die Schleimhäute an und es kommt zu Tränenfluss, Niesattacken und verstopfter Nase.
Ein Allergietest beim Arzt bringt Klarheit, welche Pollen die Allergie auslösen. Der Arzt berät Sie auch darüber, welche Möglichkeiten der Behandlung für Sie in Frage kommen. Eine konsequente Behandlung der Pollenallergie ist wichtig, da sich aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln kann.
Wie wird der Heuschnupfen behandelt ?
Der Allergiker muss die Alergieauslöser meiden. Pollenflugkalender aus der Apotheke und Pollenvorhersagen verraten Ihnen, wann "Ihre" Pollen durch die Luft fliegen. Während der Zeit des Pollenflugs sollten folgende Hinweise berücksichtigt werden:
• Fenster im Haus und im Auto geschlossen halten.
• Den Aufenthalt im Freien auf ein Minimum reduzieren.
• Täglich abends die Haare waschen, damit die Pollen nachts nicht in Nase und Augen dringen.
• Als Urlaubsorte eignen sich das Hochgebirge oder die See.
• Antiallergisch wirkende Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten lindern die Symptome und helfen Ihnen, gut durch die Heuschnupfenzeit zu kommen.
Lassen Sie sich fachkundig beraten - in Ihrer Apotheke!
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Grippe
Bei der Virusgrippe (Influenza) handelt es sich im Gegensatz zur Erkältung und dem grippalen Infekt um eine gefährliche Krankheit, die in der Vergangenheit als Epidemie bereits viele Menschenleben gekostet hat, und auch heute nicht zu unterschätzen ist.
Die Erreger verteilen sich durch Tröpfcheninfektionen beim Niesen, Husten, Räuspern und Sprechen. Grippevieren sind Verwandlungskünstler, was zu zur Folge hat, dass man sich vor jeder Grippesaison mit dem aktuellen Impfstoff schützen sollte. Der Impfschutz beginnt etwa eine Woche später vollständig zu wirken und hält ein Jahr lang an.
Für wen wird der Impfstoff besonders empfohlen?
Für Personen mit
sowie für alle Menschen über 60 Jahre und alle, die beruflich einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgestzt sind, wie bei Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr.
Nicht geimpft werden sollten Menschen, bei denen eine Allergie gegen Hühnereiweiß bekannt ist, sowie Patienten mit akuten fieberhaften Erkrankungen.
Die Grippeschutzimpfungen wird im Allgemeinen gut vertragen. An der Injektionsstelle können leichte Rötungen, Schwellungen oder Verhärtungen auftreten, die rasch wieder abklingen. Allgemeinreaktionen wie Unwohlsein, Müdigkeit, Frösteln, Temperaturerhöhung, Schweißausbrüche, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen sind sehr selten, können mehrere Stunden nach der Impfung, auch in Verbindung mit Bindehautentzündung und Atembeschwerden auftreten. Diese Symptome sind harmlos u. klingen in der Regel nach zwei Tagen ab. Die Kosten für die Schutzimpfung werden von der Krankenkasse übernommen und belasten nicht das Budget des Arztes.
Pneumokokken
Eine weitere Schutzimpfung, die leider viel zu selten durchgeführt wird, ist die Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen.
Nach der Infektion kann es zu Lungenentzündungen, Meningitis oder bakterieller Mittelohrentzündung kommen. Besonders die ambulant erworbene Lungenentzündung bei älteren Menschen verläuft oft tödlich. Daher empfiehlt die "Ständige Impfkommission" für alle Personen ab 60 Jahre die Pneumokokken-Impfung. Es sei sinnvoll, sie mit der Grippeimpfung am selben Tag zu kombinieren. (jedoch nicht am selben Arm)
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Ihre Apothekerin
Petra Lorenz
Foto: Power DesignThing GmbH Werbeagentur